Jungzüchter News
4. Tag der Jungzüchter 2025
Mit der Motivation, für das Bundesjungzüchterchampionat nominiert zu werden, und dem Wunsch, ihre Leidenschaft für die Rinderzucht zu präsentieren, machten sich am 1. Februar 2025 zahlreiche Jungzüchter und Jungzüchterinnen auf den Weg nach Traboch zum 4. Tag der Jungzüchter.
Rund 170 motivierte Teilnehmer verteilten sich auf 15 Jungzüchter- und zwei Bambinigruppen und setzten sich sowie ihre Tiere bestmöglich in Szene. Im Laufe des Tages mussten die Preisrichter Edina Scherzer (Vorführen) und Alexander Hörmandinger (Typ), die aus Kärnten und Oberösterreich angereist waren, zahlreiche Entscheidungen treffen und die besten Vorführer sowie Typtiere nominieren.
Bambinis
Wie bereits im Vorjahr zog der 4. Tag der Jungzüchter zahlreiche junge Landwirte und Landwirtinnen in den Schauring von Traboch. Gemeinsam mit ihren Kälbern zauberten sie dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht und schafften es mit ihrer Performance sogar ins Fernsehen.
Vorführen Junior
Bereits in jungen Jahren eine gute Vorführleistung zu zeigen, ist nicht selbstverständlich. Sie ist das Ergebnis harter Arbeit, Motivation und Leidenschaft, die bereits in diesem zarten Alter von 10 bis 16 Jahren in den Vorführern brennt.
Der liebevolle Umgang mit den Tieren, der ständige Blickkontakt mit der Preisrichterin und das genaue Befolgen ihrer Anweisungen machten die Entscheidung für die Kärntner Preisrichterin besonders schwer. Dennoch musste sie die besten Vorführerinnen und Vorführer in Gruppen- und Semifinalentscheiden ermitteln und schlussendlich die Siegerin oder den Sieger küren.
Im großen Finale der Junior-Vorführer konnte sich Matteo Lerch mit seiner Holstein-Kalbin Lerchs Georgina den Gesamtsieg sichern. Den zweiten Platz belegte Mia Ehrenhöfer mit der Fleckvieh-Kalbin Schecki.
Vorführen Senior
Auch in der Alterskategorie der 16- bis 30-Jährigen ging es hoch her. Hier wurde es für Edina Scherzer noch schwieriger, die kleinen, aber entscheidenden Unterschiede zu erkennen, die über Sieg und Platzierung bestimmten.
Von Gruppe zu Gruppe stiegen das Vorführniveau und die Spannung auf das große Finale. Dort traf die Crème de la Crème des Vorführens aufeinander, und nur minimale Unterschiede entschieden über Sieg und Niederlage.
Schlussendlich setzte sich Maximilian Schachner mit seiner Holstein-Kalbin Molly durch. Aufgrund einer etwas natürlicheren Kopfhaltung verwies er Michael Feldbaumer mit seiner Fleckvieh-Kalbin Sydney auf Platz zwei.
Typentscheidungen
Fleckvieh
Ebenso wie die Vorführpreisrichterin hatte auch Alexander Hörmandinger keine leichte Aufgabe, die schönsten Tiere des Tages zu küren. Besonders ins Auge fielen ihm jedoch zwei Fleckvieh-Kalbinnen der Vorführer Florian Putz und Leonhard Breitenbrunner.
Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich die GS-Deluxe-Tochter Wiffzack vom Betrieb Breitenbrunner Anna und Herbert (Sankt Lorenzen am Wechsel), dicht gefolgt von der Wintertraum-Tochter Sunrise vom Betrieb Putz Florian Josef (Grafendorf bei Hartberg).
Milchrassen
Auch bei den Holstein-Kalbinnen blieb es spannend. Die Ronald-Tochter Molly vom Betrieb Schachner Bernhard (Sankt Michael in der Obersteiermark) konnte den Preisrichter überzeugen und sich vor Lerchs Georgina, einer Lemagic-Tochter vom Betrieb Lerch Nikolaus (Kammern im Liesingtal), platzieren. Somit konnten sich die Vorführer der Siegerkalbinnen, Maximilian Schachner und Matteo Lerch, ihre zweite Schleife des Tages sichern.
Bei den Brown-Swiss-Kalbinnen lieferten sich Gloriette und Lerch Allesia ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Typsieg. Schlussendlich gewann die Owen-Tochter Lerch Allesia vom Betrieb Lerch Nikolaus, doch auch Gloriette, eine Hank-Tochter von Schaffer Sebastian, war ein Hingucker für Preisrichter und Publikum. Vorgeführt wurden die Kalbinnen von Loreen Lerch und Sebastian Schaffer.
Fleischrinder
Bei den Fleischrindern fiel die Entscheidung um den Typsieg bereits in der Gruppenwertung. Dilara Diana (GS Excellent), vorgeführt von Clemens Bechter vom Betrieb Bechter Otto (Sankt Peter-Freienstein), setzte sich vor der Jony-von-Gro-Tochter Sabine durch. Sabine steht am Betrieb Klein Elisabeth Ing. (Sankt Nikolai im Sausal) und wurde von Dorian Klein vorgeführt.
Schulwertung
Die Fachschulen traten in einem Punktesystem gegeneinander an, um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. Wie schon im letzten Jahr sicherte sich die Landwirtschaftliche Fachschule Kirchberg den ersten Platz – herzlichen Glückwunsch!
Fazit
Alles in allem war der 4. Tag der Jungzüchter ein voller Erfolg. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen und freuen uns auf das Bundesjungzüchterchampionat in Imst, das Anfang März stattfinden wird.
Abschließend sei gesagt: Es war ein wahres Vergnügen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Umgang mit ihren Tieren zu beobachten. Ihre Liebe zu den Tieren und ihre Leidenschaft für die Rinderzucht waren förmlich spürbar.
Diese Liebe und Leidenschaft sind der Schlüssel zum Erfolg – behaltet sie bei, ihr macht einen großartigen Job!
Christina Feldbaumer
















































































































































































